Licence & Remarketing


Informationen & News

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen, News und Tipps zu Software und Lizenzen. Schauen Sie gerne regelmäßig vorbei.

Inhalt:

Gebrauchte Software? Aber sicher!
Rekapitalisierung
Beschaffung - günstig einkaufen
Der Mix macht´s
Die Händler- und Geschäftsmodelle

Gebrauchte Software? Aber sicher!
Wege zur Entlastung der IT-Budgets

Das Hauptinteresse zu diesem Thema liegt erfahrungsgemäß im Produktbereich der Hersteller Microsoft, Citrix, SAP, Oracle und Adobe. Angebot und Nachfrage zu gebrauchter Software betreffen zu über 85% Microsoft Produkte. Deshalb beziehen wir uns hier hauptsächlich auf Produkte dieses Herstellers

Gebrauchte Lizenzen können rechtliche Risiken mit sich bringen. Dies soll aber hier nicht unser Thema sein. Ein Kauf oder Verkauf solcher Software muss vorher geprüft werden. Wir unterstützen Sie dabei.

Rekapitalisierung

In jedem Unternehmen sammeln sich im Laufe der Jahre Lizenzen an, die nicht mehr genutzt werden. Diese über-schüssigen Lizenzen entstehen u.a. durch Migrationen auf neuere Versionen, Standardisierung, Produkt- Herstellerwechsel (z.B. MS Exchange / Lotus Notes), Fusionen und Arbeitsplatz-abbau etc. Bisher wird solche freie Software, insbesondere wenn diese schon recht alt ist, meist nicht mehr als „werthaltig“ angesehen.

Wer braucht schon ein NT 4.0, OS2, Office 97, Windows 2000, etc?

Was mache ich mit meinen nicht mehr benötigten Lizenzen wenn z.B. der Mutterkonzern ein EA abgeschlossen hat und alle verbundenen Unternehmen standardisiert über dieses lizenziert werden? (i.d.R. werden in solchen Situationen bisher genutzte Microsoft Lizenzen, auch aktuellste Versionen, frei)

Die Antwort ist einfach: Verkaufen Sie Ihre ungenutzte Soft-ware an einen Händler für gebrauchte Lizenzen. Microsoft Produkte sind in fast jeder Version noch etwas Wert, bieten Sie aber in jedem Fall alles an, was Sie nicht mehr einsetzen und holen Sie sich Kaufangebote ein.

Nach oben...

Günstig einkaufen - Beschaffung

Gebrauchte Software muss nicht gleich „alte“ Software sein. Es handelt sich lediglich um Software die bereits einem Vorbesitzer gehörte. Gerade in der oben beschriebenen Situation einer Standardisierung werden oft aktuellste Versionen frei, die verkauft werden können und dann ebenfalls auf dem Gebrauchtmarkt weit unter dem Neupreis erhältlich sind.

Natürlich sind die aktuellsten Versionen nicht zu jeder Zeit in den gesuchten Mengen verfügbar, eine Anfrage lohnt sich jedoch immer und mit entsprechendem Zeitfenster sind auch große Projekte mit aktuellster Software aus zweiter Hand realisierbar.

In vielen Fällen ist es so, dass bereits eine ältere Version (z.B. Office 2003) unternehmensweit eingesetzt wird und weitere gleichartige Lizenzen benötigt werden. Will man nun nicht auf die neuste Version migrieren, bleibt im Rahmen der üblichen Beschaffungswege nur die Option Volumenlizenzen der neusten Version zu kaufen und per Downgraderecht dann die ältere, eigentlich benötigte Version, einzusetzen.

Gerade im Bereich der Office Versionen von Microsoft weigern sich viele Unternehmen die aktuellen 2007er Versionen einzusetzen. Durch die neue, ungewohnte Oberfläche sind Mitarbeiter-Schulungen erforderlich (was wiederum Kosten verursacht) und es wird bei einem Umstieg zunächst mit einem Rückgang der Produktivität gerechnet, bis die neue Software vollständig bedient werden kann.

Genauso verhält es sich bei Betriebssystemen. Auch hier setzen alle mir bekannten Unternehmen weiterhin Windows XP Pro ein und verweigern aus unterschiedlichen Gründen die Implementierung von Vista.

Eine Alternative ist der Kauf gebrauchter Lizenzen von exakt der Version, die eingesetzt wird. Bei Office 2003 und Win XP Pro sind hierbei Einsparungen von 30% und mehr im Vergleich zum „Neukauf“ die Regel. Können jedoch auch ältere Versionen, wie Office XP (2002), verwendet werden sind Einsparungen von mehr als 50% realisierbar.

Nach oben...

Der Mix macht´s

Die höchsten Einsparungen erzielt man, wenn gleichzeitig die nicht mehr benötigten Lizenzen veräußert werden und die gesuchte Software, neu und gebraucht, gekauft wird.

Man muss wissen, dass Händler für gebrauchte Lizenzen i.d.R. nicht mit starren Preislisten arbeiten und auch die Fachhandelspartner der Hersteller einen Spielraum für Neulizenzen haben.

Im Gebrauchtmarkt regeln natürlich Angebot und Nachfrage den Preis, andererseits werden Lizenzen zu unterschiedlichen Konditionen eingekauft, wodurch auch die Verkaufspreise variieren. Verhandeln lohnt sich also immer.

Je enger Sie uns in Ihre Projektplanung einbinden, umso größer sind Ihre Möglichkeiten und Einsparungen.

Nach oben...


Die Händler und Geschäftsmodelle

Wer im Internet nach „gebrauchter Software“ sucht wird fündig und von der Anzahl der Treffer schlichtweg überrollt. Neben unzähligen Pressemeldungen, Meinungen diverser „Experten“ und Kommentaren zu rechtlichen Aspekten von Juristen und Herstellern, finden sich auch zahllose Händler für gebrauchte Software. Doch welcher Händler passt zu Ihnen? Was erwarten Sie von einem Händler und was können Sie erwarten? Wie unterscheiden sich die Händler voneinander?

Wer neu in das Thema einsteigt, muss mühsam selbst Antworten auf diese Fragen finden. Nachfolgend schauen wir uns die wichtigsten Händler-Modelle etwas näher an.

Es gibt zunächst 3 Hauptgruppen von Händlern für gebrauchte Microsoft Software die sich durch die angebotenen Lizenzarten unterscheiden:

1. ausschließlich Handel mit gebrauchten Einzellizenzen (OEM, Systembuilder und Box-Produkte)

2. Handel mit gebrauchten Einzellizenzen und teils Volumenlizenzen (nur Openverträge)

3. Handel mit gebrauchten Einzellizenzen und Volumenlizenzen (Open- und Select-Verträgen, Enterprise Agreements)

Innerhalb der Händlergruppe, die sich auch mit dem Handel von Volumenlizenzen beschäftigen, gibt es verschiedene Geschäftsmodelle und Vorgehensweisen. Neben den herstellergebundenen gibt es herstellerunabhängige Händler. Wobei anzumerken ist, dass es inzwischen Händler gibt, die den Microsoft Partnerstatus wieder aufgegeben haben um eben herstellerunabhängig beraten zu können! Eine Herstellerpartnerschaft bringt schließlich nicht nur Rechte sondern auch Pflichten mit sich.

Bei den herstellerunabhängigen Händlern gibt es wiederum verschiedene Geschäftsmodelle.

Es gibt Händler, die auf Transparenz setzen und alle relevanten Daten offenlegen. Dazu gehören Nachweise über die Herkunft der Lizenzen inkl. Vertrags- und ggf. Lizenznummern und Informationen zum neuen Inhaber (Übertragungsempfänger).

Andere Händler arbeiten ausschließlich mit Openverträgen und lassen diese offiziell vom Hersteller umschreiben. Hier ist das Angebot natürlich eingeschränkt und für eine rechtlich saubere Übertragung von Volumenlizenzen muss nicht unbedingt eine Umschreibung erfolgen. Die Übertragung ist vielmehr ein juristischer Akt, wobei es sich bei der Umschreibung um eine Formalie handelt.

Wieder andere Händler setzen auf Intransparenz und schließen den Hersteller aus dem Übertragungsprozess vollständig aus. Auch wird kein Nachweis über die Herkunft der Lizenzen erbracht. Allerdings bieten solche Händler in der Regel Preise, die noch einmal mehr als 50% unter denen anderer Gebrauchtsoftware Händler liegen und sind nahezu immer in allen angefragten Stückzahlen und Versionen (auch aktuellste) lieferfähig.

- Notar Testat

Von manchen Händlern erhält der Käufer zur vermeintlichen rechtlichen Sicherheit ein notarielles Testat. Notare können jedoch nicht die rechtmäßige Übertragung von Volumenlizenzen bestätigen, sondern attestieren lediglich die Vorlage bestimmter Unterlagen. (Woher soll ein Notar auch Kenntnisse zu rechtmäßigen Übertragung von Volumenlizenzen haben?) Sofern ein solches Testat also keine exakten Angaben zur Herkunft der Lizenzen (Vertragsnummern, Lizenznummern, Versionsstand, ehemaliger Lizenznehmer, ursprüngliches Land, in dem die Lizenzen erstmals eiungesetzt wurden, usw.) beinhaltet, ist der Käufer nicht selbständig in der Lage die sog. Rechtekette nachzuweisen. Eine notarielle Beglaubigung ist im regulären Geschäftsverkehr nicht üblich. Sie erhalten ja auch keine Notars-Urkunde, wenn Sie neue Lizenzen kaufen.

- Freistellungserklärung

Auf Ihren Wunsch hin sollte jeder Händler grundsätzlich bereit sein, Sie schriftlich von eventuellen Schadensersatzansprüch-en der Hersteller im Bezug auf die gekauften Gebrauchtlizenzen freizustellen und eventuelle Gerichts- und Anwaltskosten zu tragen. Es sollte Ihnen aber bewusst sein, was eine solche Freistellungserklärung bedeutet und welchen Wert diese tatsächlich besitzt. Von strafrechtlichen Konsequenzen kann Sie ohnehin niemand befreien, wenn Sie denn z.B. Raubkopien einsetzen.

Die Freistellungserklärung nutzt auch nur dann, wenn der Verkäufer zum Zeitpunkt eines Streits noch „existiert“.

Auch sollten Sie unbedingt die Erklärung von einem Anwalt prüfen lassen, damit Sie nicht durch eine unglückliche Formulierung eine gegenseitige Freistellung vereinbaren und im Streitfall nichts gegen den Händler unternehmen können.

- Auswahlkriterien

Grundvoraussetzung für einen Gebrauchtsoftware Händler sollte eine fundierte Kenntnis bei den Mitarbeitern zu Lizenzierung, Lizenzbestimmungen und Einsatzrechte der Lizenzen sein.

Natürlich kann man nicht erwarten, dass jemand wirklich 100% der Lizenzbestimmungen von auch nur einem Hersteller wie Microsoft auswendig kennt und jederzeit abrufen kann, aber solide Grundkenntnisse der Hauptprodukte sind ein MUSS und offene Fragen müssen spätestens nach einer Recherche beantwortet werden können.

Schlusswort

Sie merken, gebrauchte Lizenz ist nicht gleich gebrauchte Lizenz und Gebrauchtsoftwarehandel hat viele Gesichter. Streben Sie ein partnerschaftliches Verhältnis mit Ihrem Händler an und binden Sie diesen möglichst weit und rechtzeitig in Ihre Projektplanung mit ein. Mit einer solchen Partnerschaft können Sie Software Remarketing optimal und sicher nutzen und erhalten völlig neue Optionen bei der Umsetzung Ihrer IT-Projekte.

Wir beraten Sie gerne umfassend zu diesem spannenden Thema.

Nach oben...

Der Spagat zwischen rechtlich sauberer Lizenzierung und gebrauchter Software ist machbar.

Anfrage











Ihre "alte" Software ist noch Geld Wert. Verkaufen Sie was Sie nicht mehr nutzen.

Anfrage









Sparen Sie 30% bis über 70% beim Kauf von Software & Lizenzen.

Anfrage



















Optimale Koordination aller Optionen führt zur höchsten Effizienz im Lizenz Einkauf.

Anfrage



Wissen ist Macht.

Dies trifft insbesondere auf die Themen Lizenzierung, Umgang mit Händlern und Herstellern, sowie den Gebrauchtmarkt für Software und Lizenzen zu.

Anfrage